Wie wäre es mit Tauchen?

Mein Jahr 2019 war anders, anders als die Jahre zuvor. Ich glaube 2019 war mein Selbstfindungsjahr oder wie auch immer wir das bezeichnen wollen … Ich habe viele neue Dinge probiert und ausgetestet. Vor allem so einiges gemacht, was ich davor nicht gemacht habe. Ich denke das ganze war gut, gut für mich und gut das ich mich nun wieder voll und ganz konzentrieren kann. Bestimmt werde ich noch hier und da eine Geschichte über mein seltsames und irgendwo tolles Jahr schreiben, aber hier geht es um eins meiner schönsten Erlebnisse, um das Tauchen! 

Wie bin ich eigentlich auf diese Idee gekommen?

Ich habe hier und da Freundschaften, die bereits tauchen gehen. Fand das immer sehr spannend, was sie erzählt haben. Es soll unglaublich sein und man soll unter Wasser schweben können … Wie unter Wasser schweben? Und unglaublich? Ja klar ich gehe seitdem ich Kind bin gerne schwimmen, tobe gerne im Wasser rum und mag die Unterwassertiere total. Aber wirklich vorstellen konnte ich mir das Ganze nicht. Hatte auch nie weiter drüber nachgedacht, das ganze selbst auszuprobieren. Bis zum Sommer 2019. Ich hatte wieder neue Leute kennengelernt, die mir vom Tauchen erzählt haben und ich dachte „so nun reicht es, nimm es in Angriff“ … Gesagt getan!

Ich hatte meine beste Freundin gefragt, ob sie mit mir zum Schnuppertauchen gehen möchte, um zu testen, ob uns das ganze liegt und wir mit dem ganzen klar kommen. Das Schnuppertauchen kann man überall machen, ob in Deutschland oder im Urlaub. Wir haben das ganze in Berlin gemacht. Und ich muss sagen, ich finde diese Variante besser, erst in Berlin oder wo auch immer „nicht im Urlaub ist“ das Schnuppertauchen zu machen. Zu Anfang kümmert man sich eher um sich selbst und versucht mit der Ausrüstung und mit dem Atmen unter Wasser klar zu kommen. Dann muss man auf den Druckausgleich achten und das und jenes und dieses. Wenn man den Tauchschein schon hat und dann erst in den Urlaub fliegt und Tauchen geht kann man sich ganz entspannt auf die Umgebung einlassen. Hier kann man auch noch eine geteilte Variante machen, aber dazu später mehr.

Ich war also mit meiner liebsten besten Freundin beim Schnuppertauchen. 

Wollte aber nicht unvorbereitet dort hin gehen und habe angefangen zu recherchieren. Wenn mich etwas interessiert dann mache ich mich immer schlau darüber. Lese vieles und gucke mir Videos an „wenn es welche zu diesem Thema gibt“. Ich mag einfach schon gerne vorher einiges wissen und nicht „dumm“ da stehen. Wer sich gerne vorher ein bisschen erkundigen möchte, einfach im Internet „Schnuppertauchen Commander Krieger“ eingeben, dass fand ich ganz spannend und hilfreich. Auch lesen kann man da schon einiges zu. Einfach bei Google eingeben und drauf los lesen. Wie zum Beispiel hier 😉

Kommen wir also kurz zum Schnuppertauchen. Man bekommt ca. eine Stunde lang eine Einweisung zum Thema Tauchen und Tauchausrüstung. Da es sich um das Schnuppertauchen handelt, geht man nicht zu tief in die Materie ein, nur so, dass euch nichts passieren kann und ihr die ersten Dinge gut versteht. Und zack geht es auch schon Richtung Pool. Die Ausrüstung wird vom Lehrer/Lehrerin aufgebaut und ihr setzt euch entspannt an den Rand des Beckens. Tauchmasken auf und mit der Ausrüstung ab ins Wasser. Nein, keine Sorge ihr taucht nicht gleich ab. Zuerst hält man sich am Rand fest und nimmt den Atemregler in den Mund und taucht nur das Gesicht unter Wasser. So kann man ruhig das Atmen unter Wasser testen und sich an die Blasen gewöhnen, die da so aus dem Atemregler rauskommen. Nacheinander holt der Lehrer/Lehrerin jemanden nach unten. 

3,80 Meter unter Wasser um genau zu sein. Keine Sorge, in dieser Tiefe kann nichts weiter passieren, wenn man zum Beispiel einfach wieder nach oben schießt. Das Ganze ist mir nämlich passiert. Ich hatte noch kein Blei in meinem Jacket und bin einfach nicht unter Wasser geblieben und immer wieder nach oben getaucht. Es ist aber auch wirklich schwer am Anfang mit allem klar zu kommen. Als ich dann genug Blei drin hatte, bin auch ich unten geblieben. Jiiiippppppiii

Ein verdammt tolles Gefühl, wenn man unter Wasser ist und dieses realisiert. Kapiert, das man Atmet und nicht mehr an Land ist.

Wenn alle Teilnehmer unter Wasser sind, werden ein paar Übungen gemacht. Zum einen Maske ausblasen. Atemregler aus dem Mund nehmen und wieder in den Mund führen. Und Atemregler wieder erlangen. Recht einfache Grundübungen, die man gut hinbekommt. Und wenn nicht gleich beim ersten Mal, dann beim zweiten Mal oder dritten Mal. Es macht nichts, wenn man es nicht gleich hinbekommt, beim Tauchen geht es nicht um „wer ist der beste/die beste“ es geht darum, dass man alles richtig beherrscht und Spaß an der Sache hat. Nach den Übungen kann man ein bisschen selbst rum tauchen und das witzigste war, dass wir noch ein wenig mit einer Frisbee gespielt haben. Eine gute Übung, so wird man abgelenkt und achtet nicht mehr so auf die Ausrüstung.

Das war also mein Schnuppertauchen…. Ich hatte ein bisschen Sorgen, ob ich den Druckausgleich hinbekomme, da ich schon immer Probleme mit meinen Ohren hatte. Aber das hatte ganz gut geklappt. Meine beste Freundin musste leider feststellen, dass Tauchen nichts für sie ist. Deswegen ist es gut, wenn man zum Schnuppertauchen geht und das herausfinden kann. Und auch noch mal ein Punkt das ganze zu Hause zu testen = es ist günstiger als im Urlaub.

Nun stand ich da, wusste das ich es super cool fand und auch ganz gut mit allem klar komme. 

Also war der nächste Schritt eindeutig = Tauchschein. 

Es gibt sehr viele Tauchschulen in Berlin … Ich hatte mich für Dive’n Tauchcenter Berlin entschieden. Warum?

Zum einen hatten dort bekannte von mir ihren Tauchschein gemacht und waren sehr begeistert und zum anderen hatten mir die Bewertungen auf Facebook und Co. gut gefallen. Jep, und ich kann diese Tauchschule ebenfalls zu 100% weiter Empfehlen. Man wird einfach super herzlich aufgenommen und Empfangen. Es ist sehr familiär und es steht der Spaß beim Tauchen im Vordergrund. Man bekommt alles gründlich und ruhig erklärt. Es gibt einen Infoabend, wo man alles Mögliche zum Tauchschein und zum Tauchclub erfährt. Einfach anrufen oder hingehen und nachfragen, wann der nächste Infoabend stattfindet.

Hat man den ganzen Schriftlichen Quatsch hinter sich kann das Projekt auch schon los gehen. Man hat 5 Pool Einheiten und 4 Freiwasser Einheiten. Hier lernt man die Tauchausrüstung ganz genau kennen und alle Übungen, die man benötigt für die Fälle „falls das und das passiert“ … Hat man das alles gemacht und den Theorieteil bestanden hat man den ersten Tauchschein und darf damit 18 Meter tief tauchen. 

Was ich an Dive’n auch toll finde ist, dass man einmal die Woche Theorieunterricht hat. Ja klar, wir leben in einer Zeit, wo man online alles selbst lesen kann und es sich selbst beibringen kann, aber ich finde es einfach angenehmer, wenn man mit seiner Gruppe zusammen sitzt und jemanden vorne stehen hat, der einem die Theorie beibringt. So kann man auch gleich Fragen klären und sich mit seinen Mitstreitern austauschen. Zudem gewinnt man neue Bekannte/Freunde. Und das ist tausendmal schöner als alleine vor dem PC zu sitzen und sich das ganze einzuprügeln.

Nun hat man den ersten Tauchschein. Aber das wars noch nicht. Es gibt noch so so so so viele Möglichkeiten sich weiter zu Bilden im Tauchen. Je nachdem, wo das Interesse liegt. Tauchen ist etwas ganz Wundervolles, es ermöglicht uns die Unterwasserwelt kennenzulernen und zu erforschen. Wir sollten das sehr schätzen und genießen. Also ihr lieben, macht euren Tauchschein und am besten im Dive’n Berlin. 🙂

Ach, ich hatte ja noch etwas mit einer geteilten Variante erwähnt. Dazu nun kurz ein paar Details. Man kann seinen Tauchschein hier in Berlin anfangen und dann die Prüfung in Curacao beenden und dort auch gleich ein paar Tauchgänge machen. So hat man seine Prüfung im Paradies und sieht gleich die Unterwasserwelt im Meer der Karibik. 

Eure Sissi ❤


Meine Link Empfehlungen

http://dive-n.de

http://www.dive-n-curacao.de


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