Mein erstes eigenes Buch / Teil 2

Lange musstet ihr warten, aber nun geht’s weiter mit meinem Buch. Der nächste Teil wird früher kommen, versprochen. Ich wünsche euch ganz viel Spaß beim lesen … =)

Ich habe einen herrlichen Traum. Von vielen weißen Zuckersand und das Rauschen des Meers. Ich mag noch nicht weg von dort und klammere mich an diese schöne Vorstellung. Jedoch höre ich seltsame Stimmen, die dort nicht hinpassen.

„Schläft die etwa immer noch? Inga mach sie mal wach, ich brauche eine Beschäftigung.“

„Warum muss ich immer alles für dich machen, wie wäre es, wenn du uns mal wieder besuchen kommst?“ So langsam dämmert es mir, ich kenne die Stimmen. Aber nein, ich mag dort nicht weg. Verdammt ich kann es nicht mehr halten. Meine Augen blinzeln und es ist schlagartig hell. „Müsst ihr beide so laut reden? Es war gerade so schön bei mir.“ Meine beste Freundin sieht nun schon wieder besser gelaunt aus und sitzt mit einer Tasse Kaffee und dem Telefon in der Hand neben mir. „Tristan braucht unsere Aufmerksamkeit Leila und außerdem wollten wir Weihnachtssachen shoppen gehen.“ Ich habe es ihr versprochen, ich weiß. Aber Shoppen ist gar nicht so mein Ding, wenn es kurz und knackig ist, macht es Spaß aber das -zu lange in Geschäften rumlaufen-, wird mir irgendwann zu langweilig. Ich recke mich und gähne laut ins Telefon hinein. „Du Haufen, wann kommst du nun endlich wieder her?“ „In zwei Wochen, hört mir eigentlich eine von euch Hühnern zu?“ Inga und ich lachen laut auf und schütteln nur die Köpfe. Ich springe auf und bereite uns das Frühstück vor. Nebenbei unterhalten wir uns noch ein wenig mit Tristan über alle Neuigkeiten, die es so bei uns gibt. Da wir aber demnächst los wollen, verabschieden wir uns von ihm. „So Darling, wir sehen uns in zwei Wochen. Wir machen gleich los. Bye bye.“ Wir bereden noch schnell, wo wir genau hin gehen wollen und was wir einkaufen. Stelle mich anschließend vor den Schrank und suche mir meine Jeans und mein Shirt raus. In der Zwischenzeit macht sich Inga im Bad fertig. Eine Stunde später

Inga braucht immer etwas länger im Bad

sind wir beide Startklar für unseren Mädels Trip in die Stadt. Ich freue mich auf Weihnachten, ich mag noch mal alles mit meinen Freunden machen, was geht. Kekse backen, auf den Weihnachtsmarkt gehen, zusammen Filme anschauen und zusammen lachen und Spaß haben. „Weißt du schon, wie du anfängst im Paradies? Du wolltest doch so eine Organisation gründen, oder?“ Inga schaut mich an und schleckt fleißig ihr Eis. „Ja genau, ich wollte mich gerne um Tiere in Not kümmern sowie alles was den Ozean betrifft. Mir ist das sehr wichtig und ich hoffe ich schaffe das so, wie ich es mir vorstelle. Aber zuerst sollte ich meinen Tauchschein machen, ich glaube das hilft mir sehr weiter. Ich habe auch schon eine Tauchbasis rausgesucht.

Scheint ganz nett zu sein, habe mir einige Bewertungen durchgelesen.“ „Schade, dass Tauchen nichts für mich ist, nach unserem Schnuppertauchen war mir das klar. Aber ich drücke dir die Daumen, dass dort tolle Leute sind und dass es so klappt, wie du es dir vorstellst. Ich werde dich, wo ich kann unterstützen und auch zu dir kommen.“ Das ist schön zu hören, ich drücke sie ganz fest an mich. Wir bummeln noch ein Weilchen in den Läden und finden das ein oder andere Geschenk. Geschenke machen, macht Spaß und macht mich glücklich. Ich denke mir gerne etwas aus für meine liebsten und freue mich immer sehr es ihnen zu überreichen. Da wir beide alles Mögliche gefunden haben und langsam keine Lust mehr auf Menschenmassen haben fahren wir gemeinsam nach Hause. Es ist schon wieder dunkel draußen und man merkt, wie der Tag schon wieder vorbei ist. Auch eine Sache, die ich am Winter nicht besonders leiden kann, die kurzen Tage, es ist morgens lange dunkel und es wird am Nachmittag schon wieder dunkel. Da es schon recht spät ist als wir zu Hause ankommen steigt Inga gleich in ihr Auto und wir verabschieden uns. „Danke das du wieder einmal für mich da warst und mir zugehört hast. Ich freue mich schon, wenn wir in zwei Wochen etwas tolles mit Tristan unternehmen.“

Ich drücke Inga an mich.

„Kein Problem. Ich höre dir immer zu und stehe dir zur Seite. Ich freue mich auch schon.“ Vom vielen shoppen bin ich echt k.o. und setze mich auf meine Matratze und Träume vor mir hin. Ich bin sehr aufgeregt und freue mich auf mein neues Leben. Habe aber auch ein wenig Angst, ob das alles so wird, wie ich es mir vorstelle. Ich nehme mir mein Tauchbuch und lese noch bis tief in die Nacht. In den Zwei Wochen, zu Tristans Besuch ist nicht viel passiert. Neben den Vorbereitungen zu meiner Auswanderung gehe ich noch arbeiten, verabrede mich mit meinen Freunden und lerne die Sprache und das Tauchen. Für Tristan planen wir eine kleine Überraschungsbegrüßung und ich bin gerade dabei noch einmal alles durch zu gehen. Aufgeregt rufe ich Inga an. „Hey Darling, in 3 Tagen kommt endlich Tristan. Ich habe nun schon fast alle eingeladen. Können wir kurz zusammen durch gehen, ob noch jemand fehlt.

Also: Seine Brüder Dimitri und Christian, die Zwillinge Elijah und Klaus dann Jessica, Angelique und Jason. Ich glaube das waren alle oder?“ …. Kurzes Schweigen am Telefon. „Ahhh neee, Ali fehlt noch. Ich würde dann morgen Nachmittag zu dir kommen und wir machen zusammen die Besorgungen.“ „Stimmt, ihn habe ich ganz vergessen. Ach, wird das schön wieder mal alle zusammen zu haben. Ich freue mich.“ Das wird ein Abend, alle wieder vereint, mit denen wir die Jugend verbracht haben. Mit 14 hatten wir uns alle kennengelernt, schon einige Homepartys gefeiert, viel gelacht, gezankt und wieder versöhnt. Wir waren viel draußen und haben wirklich schon sehr viel erlebt zusammen.

Leider haben wir uns alle ein wenig auseinandergelebt.

Jeder hat seine Wohnung, sein eigenes Leben und seine Arbeit. Ich finde, dass wir uns alle viel zu selten sehen. Aber Erwachsene werden, was das betrifft, faul und finden immer wieder ausreden, sich nicht zu treffen. Dabei ist das gar nicht so schwer.

So das war’s für’s erste 😉

Eure Sissi ❤


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